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Eurofins unterstützt Langzeitstudie "TwinLife"

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TwinLife Studie der Universität Bielefeld und der Universität des Saarlandes

In einer Längsschnittstudie, die sich über 12 Jahre erstrecken soll, wird die Entwicklung sozialer Ungleichheiten über die Lebensspanne hinweg untersucht. Zu sozialen Ungleichheiten beitragende Mechanismen sollen interdisziplinär erforscht werden. Dabei werden psychologische und soziologische Forschungstraditionen mit der Methode der Verhaltensgenetik kombiniert. Dies  ist das zentrale Anliegen der gemeinsamen Forschung der  Professoren Rainer Riemann, Martin Diewald und Frank Spinath.

Die Forscher haben sich einer Langzeitstudie (Twin-Life) verschrieben. Zwölf Jahre lang wollen sie ein- und zweieiige Zwillinge und deren soziales Umfeld, wie Eltern und Geschwister beobachten und befragen.

Ziel der Studie soll sein, eine Aussage darüber zu treffen, wie Zwillinge ihre Kompetenzen in verschiedenen Lebensbereichen entwickeln. Wie bauen sie soziale Bindungen auf, wie stark engagieren sie sich für die Allgemeinheit in Vereinen oder auch im Parteileben, wie ähnlich oder gleich reagieren sie auf Erfolge und auf Misserfolge im Leben und welche Auswirkungen hat dies für die weitere Entwicklung?

Insgesamt sollen 4.000 Zwillingspaare in unterschiedlichen Lebensabschnitten untersucht werden, um so zu einem möglichst repräsentativen Ergebnis zu kommen. 2014 wird die Studie anlaufen. Jetzt wurde das renommierte DNA Labor der Firma Eurofins Medigenomix Forensik GmbH damit beauftragt, zu untersuchen, ob die ausgesuchten Zwillingspärchen eineiig oder zweieiig sind.