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Kann man schon vor der Geburt einen Vaterschaftstest machen?

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Vaterschaftstest vor der Geburt durch Fruchtwasseruntersuchung

Ein Vaterschaftstest kann vor der Geburt eines Babys gemacht werden. Dieser "pränatale" Vaterschaftstest ist in Deutschland jedoch gesetzlich verboten. Dies ist im Gendiagnostikgesetz (GenDG) in § 15 Abs. 1 Satz 1 eindeutig festgelegt. Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind Fälle, bei denen die Schwangerschaft durch eine Straftat, wie zum Beispiel eine Vergewaltigung, verursacht worden ist (GenDG, § 17, Abs.6).

Jedoch ist es möglich, direkt nach der Geburt, ohne weitere Warteperiode, einen Vaterschaftstest durchzuführen. Die von uns untersuchten DNA-Merkmale sind bereits ab der Geburt voll ausgeprägt. Da für unsere modernen DNA-Analysen lediglich ein Mundhöhlenabstrich (Speichelprobe) benötigt wird, ist die Probenahme für das Neugeborene absolut schmerzfrei. Vom neugeborenen Kind kann bereits ab 2-3 Stunden nach der Geburt eine Probe genommen werden.

Pränataler Vaterschaftstest

Zur Durchführung eines pränatalen Vaterschaftstest nach einer Straftat gemäß §§ 176 bis 179 StGB, muss zunächst eine Anzeige bei der Polizei erfolgen. Die ermittelnde Polizeidienststelle oder das Gericht setzt sich dann mit uns in Verbindung. Durch Ihren Arzt wird uns anschließend eine Fruchtwasserprobe zur Verfügung gestellt, die zusammen mit den Mundschleimhautabstrichen der Mutter und des möglichen Vater auf die Abstammung untersucht werden kann.

Bitte kontaktieren Sie uns zur Besprechung weiterer Details oder schreiben Sie eine E-Mail an VaterschaftsAnalyse@eurofins.com